Zur Vereinfachung der Informationssuche rund um Opioide, haben wir alle entsprechenden Hinweise und Angaben hier zusammengetragen.

Äquivalenzdosen von Opioiden

Zusätzlich zu der ausführlichen Tabelle mit den Umrechnungsfaktoren haben wir eine vereinfachte Tabelle mit den gängigen Opioiden erstellt. Diese ermöglicht ein vereinfachtes Ablesen der äquianalgetischen Dosen inkl. der empfohlenen Dosisreduktion bei der Rotation zwischen verschiedenen Morphin-, Hydromorphon- und Oxycodonpräparaten für angegebene Grundeinheiten.

Klicken Sie auf die unterstehende Grafik, um die vollständige Rotationskarte zu öffnen.

Mit der nachfolgenden Verlinkung gelangen Sie direkt zum Opioid-Rechner. Ist dieser nicht zugänglich, lassen sich gewisse Informationen direkt aus der vereinfachten Tabelle entnehmen oder der hier abgebildeten, kompletten Rotationstabelle.


Eine detaillierte Instruktion zur Nutzung der Opioid-Rotationstabelle mit Anwendungsbeispiel findet sich hier:

Vereinfachte Opioid-Rotationstabelle

Bei einer Rotation auf einen anderen Wirkstoff (z.B. von Morphin auf Hydromorphon) ist initial eine Dosisreduktion erforderlich. Beim Wechsel auf einen anderen Verabreichungsweg des gleichen Wirkstoffes (z.B. Morphin p.o. auf Morphin i.v.) entfällt diese Dosisreduktion.
Initialdosen sind angegeben bei Dosierungen wo dies erfahrungsgemäss sinnvoll ist und auf in der Praxis anwendbare Werte gerundet.

Klicken Sie auf die unterstehende Grafik, um die Vereinfachte Opioid-Rotationstabelle zu öffnen.


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Eine kurzes Anwendungsbeispiel zur Nutzung der vereinfachten Opioid-Rotationstabelle findet sich hier:


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1) Beweggründe, Überlegungen und Empfehlungen für eine Rotation

Nachfolgend finden Sie Informationen rund um die Gründe und Überlegungen zu den Opioid-Rotationen sowie Empfehlungen des USB bzgl. Leber- und Nierenfunktion.

  • Gründe für Opioid-Rotation
  • Überlegungen vor der Rotation
  • Empfehlungen des USB bzgl. Leber und Nierenfunktion:
    • Gute Leber- und Nierenfunktion: 1. Wahl Morphin (MST Continus und Morphin Tropfen)
    • Niereninsuffizienz: 1. Wahl Hydromorphon (Palladon und Hydromorphon Tropfen), 2. Wahl Buprenorphin (Temgesic, Transtec), 3. Wahl Fentanyl (Durogesic)
    • Leberinsuffizienz: 1. Wahl Hydromorphon (Palladon und Hydromorphon Tropfen)

2) Informationen rund um die Rotationstabelle:

2.1) Spezialfälle (TTS Pflaster und Methadon)

  • Bei der Applikation von Opioid-Pflastern (Transtec®, Durogesic®) findet ein transdermaler Wirkstoffübertritt statt, der zeitlich verzögert auftritt und durch gewisse Faktoren wie Wärme beeinflusst werden kann. Durch die Verzögerung aber auch die Entstehung subkutaner Depots, sind folgende Hinweise zu beachten: Spezialfall TTS-Pflaster

  • Die Umrechnung auf Methadon als Zielsubstanz ist nicht linear. Der zu verwendende Umrechnungsfaktor ist abhängig von der Dosis der Ausgangssubstanz. Zudem geht man davon aus, dass die Wirkung der Dosis auf die relative Potenz grösser ist als bei anderen Opioiden. Die empfohlene Dosisreduktion von Methadon p.o. nach der Umrechnung beträgt deshalb 70%!
    Umrechnungsfaktoren zur Bestimmung der Äquivalenzdosis Methadon p.o.

3) Weitere Umrechnungstabellen:

Hier finden Sie Umrechnungstabellen zu den Opioidlösungen für die einfache Umrechnung von ml, Tropfen und mg:

Umrechnungstabellen Opioid Lösungen

4) Wirkeintritt & Wirkdauer von Analgetika

Informationen zu dem ungefähren Zeitfenster des Wirkeintrittes von Analgetika finden sich in diesem Abschnitt. Diese dienen als Orientierung für die Dauer der Analgesie aber auch die Eignung von gelisteten Präparaten bzgl. akuter oder chronischer Schmerzreduktion: